Kieferchirurgie Forschung

Um Ihnen in Zukunft eine noch bessere Behandlung bieten zu können, arbeiten wir in unserer Praxis stets daran, unsere Ärzte und die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie als Disziplin fachlich voranzubringen

Implantate

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln. Ein Zahnimplantat übernimmt die gleiche Funktion wie die eigene Zahnwurzel, da es direkt mit dem Knochen verwächst. Implantate tragen Zahnersatz: z.B. Brücken, Einzelkronen oder herausnehmbaren Zahnersatz (Prothesen).

Soziale Projekte

Die MKG Praxisklinik bemüht sich neben ihrer ärztlichen und wissenschaftlichen Tätigkeit auch um soziale und humanitäre Projekte. Details dazu finden Sie unter Wissenschaft und Forschung.

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Nasenkorrektur

Rhinoplastik (Nasenkorrektur) bezeichnet eine operative Korrektur der Nase. Durch einen operativen Eingriff kann die Größe der Nase verändert werden, auch kann die Form des Nasenrückens, der Nasenflügel und der Nasenspitze angepasst werden. Atembehinderungen können ebenfalls korrigiert werden, da Form und Funktion in direktem Zusammenhang stehen.

Bei den meisten Rhinoplastiken wird der endonasale Zugang verwendet, d.h. die Schnitte befinden sich innerhalb der Nase - so entstehen keine äußerlich sichtbaren Narben. Falls notwendig, kann bei der Rhinoplastik überschüssiges Körpergewebe (Knochen oder Knorpel eines Nasenhöckers) entfernt oder auch zerstörtes oder fehlendes Gewebe durch Gewebeverpflanzung ersetzt werden.

In einigen Fällen ist eine offene Rhinoplastik notwendig, um besser an das entsprechende Gewebe gelangen zu können. Dabei entsteht eine winzige äußerliche Narbe am Übergang der Oberlippe zum Nasensteg.

Operativer Eingriff

Eine Nasenkorrektur wird, je nach Komplexität, meist in Vollnarkose durchgeführt, nur gelegentlich in örtlicher Betäubung oder Dämmerschlaf. Über einen Schnitt im Bereich des Naseneingangs wird die Haut vom Knochen/Knorpelgerüst der Nase abgehoben und daraufhin geformt.

Eine zu lange Nase kann gekürzt bzw. eine Nasenspitze neu modelliert werden und bei einer Höckernase wird so das überschüssige Knorpel- und Knochengerüst abgetragen. Korrekturen der Nasenspitze können durch Knorpeltransplantate von der Nasenscheidewand korrigiert werden. Unebenheiten werden durch körpereigenes Füllmaterial ausgeglichen. Bei einer schiefen Nase werden meist alle Fehlstellungen des Knorpel- und Knochengerüstes gelöst und anschliessend ästhetisch in Form gebracht.

Nach dem Eingriff werden die Schnitte vernäht und Tamponaden in die Nasenlöcher eingelegt. Vorbeugend gegen Blutergüsse und Schwellungen werden ein Pflasterverband und evtl. darüber eine Gipsschiene angelegt.

Nach der Operation

Die Tamponaden werden nach 1-2 Tagen entfernt, Schiene und Fäden nach etwa 7 Tagen. In den ersten Tagen sollte man sich allgemein schonen und das Gesicht kühlen. Seitliches Schlafen sollte für ca. 4-6 Wochen vermieden werden. Am besten schlafen Sie auf dem Rücken mit einem erhöhten Kopfteil.

Kleinere Blutergüsse sind meist nach 1-2 Wochen verschwunden. Kleine Schwellungen können mehrere Monate anhalten, aber durch Massagen vermindert werden. Das Endergebnis der OP ist nach einem halben Jahr zu beurteilen.

Hinweis: Es empfiehlt sich in jedem Falle, die Nasenkorrektur nach Durchführung anderer notwendiger Profilkorrekturen des Gesichtes (Stirn, Kinn, Lippe etc.) durchzuführen. Leider wird dies oftmals von den Kollegen anderer Fachgesellschaften (HNO, Plastische Chirurgie) übersehen.