Kieferchirurgie Forschung

Um Ihnen in Zukunft eine noch bessere Behandlung bieten zu können, arbeiten wir in unserer Praxis stets daran, unsere Ärzte und die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie als Disziplin fachlich voranzubringen

Implantate

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln. Ein Zahnimplantat übernimmt die gleiche Funktion wie die eigene Zahnwurzel, da es direkt mit dem Knochen verwächst. Implantate tragen Zahnersatz: z.B. Brücken, Einzelkronen oder herausnehmbaren Zahnersatz (Prothesen).

Soziale Projekte

Die MKG Praxisklinik bemüht sich neben ihrer ärztlichen und wissenschaftlichen Tätigkeit auch um soziale und humanitäre Projekte. Details dazu finden Sie unter Wissenschaft und Forschung.

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Kieferorthopädische Chirurgie

Kieferorthopädische Operationen gliedern sich in die zwei Teilbereiche: Knochendistraktion und Fehlbißchirurgie.

Knochendistraktion

Kieferorthopädische Chirurgie

Wenn Knochendefizite am Kiefer bestehen, kann ein besonderes Verfahren angewendet werden: der vorhandene Knochen wird gedehnt, um somit die Knochenbildung in den entstandenen Zwischenräumen anzuregen. Die natürliche Knochengewinnung wird durch den sog. Distraktor ermöglicht, ein chirurgisches Werkzeug, das schon seit vielen Jahren in der rekonstruktiven Chirurgie im Einsatz ist.

Der Distraktor wird in eine chirurgisch angelegte Öffnung des Kieferknochens eingesetzt und dehnt über einen längeren Zeitraum den Kieferknochen auf sanfte Weise. In dem entstandenen Spalt zwischen Knochen und beweglichem Knochenblock wächst erst Kallus (Knochengewebe), dann fester Knochen nach.

Die Methode heißt Distraktionsosteogenese. Dabei bildet sich auf natürliche Weise neues Knochengewebe, so dass alle Zähne gleichmäßig nebeneinander Platz finden. Das neu entstandene Knochengewebe ist nach etwa drei Monaten genauso stabil ist wie der übrige Kieferknochen. Eine Sonderform dieser Methode ist die chirurgisch unterstützte Gaumennahterweiterung (chirurgische GNE), die in Zusammenarbeit mit dem Kieferorthopäden durchgeführt wird.

Eine Veränderung des Kieferknochens zieht auch eine Änderung des äußeren Erscheinungsbildes nach sich, da neben dem Knochengewebe auch Muskeln und Gefäße mit wachsen.

Fehlbisschirurgie

Fehlbisschirurgie

Bei einem Fehlbiss schließen die Zahnreihen nicht richtig, so dass es zu Problemen beim Essen und beim Sprechen kommen kann. Außerdem sind die Schneidezähne anfälliger für Karies und das Aussehen kann beeinträchtigt sein.

Um einen Fehlbiss ästhetisch optimal zu korrigieren, werden Hautschnitte im Mundinneren durchgeführt, damit später keine sichtbaren Narben verbleiben. Der Chirurg operiert dabei durch die Schnitte und stellt den Knochen in die anatomisch korrekte Position, so dass der Kiefer, je nach Fehlstellung, nach vorne oder nach hinten verlagert werden kann.

Im Anschluss an die Korrektur der Fehlstellung wird der Knochen mit kleinen Titanschrauben und -plättchen fixiert. Nach dem Eingriff kann der Patient in der Regel den Mund sofort wieder öffnen.  Sprechen, essen sowie Zahnhygiene sind wieder uneingeschränkt möglich. Eine Ruhigstellung der Kieferknochen ist nur in seltenen Fällen (Beschleunigung des Heilungsprozesses) notwendig.